Besucherfotos
Die schönsten Diskusfotos unserer Website-Besucher

Auf dieser Seite sehen Sie einen von Dr. Francesco Denitto (Italien) fotografierten hochdekorierten Diskus der Zuchtlinie „Red Spotted Fine Line“. Es handelt sich um den letzten „Grand Champion“-Gewinner des an internationalen Diskus-Wettbewerben so reichen Jahres 2006. Die Wahl fand Ende November 2006 in Singapur statt; der hier gezeigte Fisch eines Züchters aus Singapur setzte sich immerhin gegen 255 Mitbewerber durch. Mehr Fotos der Siegerfische und Informationen über das „Singapore Tetra World Discus Championship“ finden Sie übrigens in DISKUS BRIEF 1/2007.
Für den Diskus-Aquarianer bleiben solche Fische in der Regel ein unerreichbarer Traum. Wir möchten daher künftig in dieser Seite, Ausnahmen abgesehen, primär Diskusfotos unserer Besucher präsentieren. Wir bitten dazu um Einsendungen geeigneter Digitalfotos Ihrer Fische bzw. Ihrer Diskus-Aquarien, zusammen mit einigen Zeilen Informationen über Farbvariante und Alter und Geschlecht der gezeigten Fische, Größe des Beckens, Herkunftsgebiet bei Wildfängen falls bekannt usw.
Die technischen Anforderungen an das Bildmaterial sind weit weniger streng als beim Abdruck von Diskusfotos im DISKUS BRIEF. Die Bilder sollten, um uns die Bearbeitung zu erleichtern, eine Maximalgrösse von 1024 x 768 Pixel nicht überschreiten - bei einer Mindestauflösung von 75 dpi sowie einer maximalen Dateigröße von 150 KB. Sollten Sie diese Bedingungen nicht einhalten können, so dürfen Sie uns auch eine größere Bilddatei zuleiten. Wichtig ist, dass die Aufnahmen scharf und ohne gröfßere, störend Blitzreflexionen sind. Sie dürfen noch nicht veröffentlicht bzw. anderweitig, z.B. in einer Homepage, verbreitet worden sein.
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Besucher-Foto April / Mai 2010
Text und Foto von Frank Tinnes, Endingen
Mit diesem Bild stelle ich ein rotbraunes Diskus-Wildfangtrio aus der Alenquer-Region vor. Die Handelsbezeichnung solcher Tiere ist seit einigen Jahren "Traira red". Die drei sind etwa 2 1/2 Jahre alt und zwischen 17 und 18 cm groß. Die beiden flächigen Tiere sind Weibchen und das Tier in der Mitte, mit der Schmuckzeichnung, ist ein Männchen.
Der Ort Alenquer liegt im nördlichen Gebiet des Rio Amazonas, fast genau gegenüber der Stadt Santarem am südlichen Ufer; von Santarem aus ist es nicht weit zur Mündung des mächtigen südlichen Klarwasser-Stroms Rio Tapajos.

Beachtet man einige wenige Grundregeln bei der Eingewöhnung und der Pflege von Wildfängen, ist deren Haltung nicht schwieriger als die von nachgezüchteten Formen. Erleichtert wird die Situation noch dadurch, dass die in den Verkauf gelangenden Diskus-Wildfänge im Allgemeinen bereits eine mehrwöchige Eingewöhnungsphase und Quarantäne hinter sich haben.
Für alle Freunde von Wildfängen - und solche, die es noch werden wollen - habe ich diese Empfehlungen in einem Artikel in der Juni-Ausgabe 2010 des DISKUS BRIEFs zusammengestellt (das Heft erscheint zum 15. Juni 2010).
Besucher-Foto Februar / März 2010
Text und Foto von Alexander Hombach, Aumühle
Das hier im Bild vorgestellte Panorama-Aquarium ist jetzt 3 1/2 Jahre alt, seit August 2006 im Einsatz und wurde seitdem bis auf den gelegentlichen Austausch von Pflanzen nicht mehr verändert. Die Aquarienkombination verfügt über eine runde Frontscheibe und hat die Abmessungen 180 x 55 – 60 x 60cm (LxBxH), Das Wasservolumen liegt bei etwa 590 Litern, die Glasstärke beträgt 12 mm (Hersteller: Fa. Friedeberg ATD).
Die jetzt im Aquarium lebenden Diskusfische sind seit Anfang Dezember 2009 neu hinzugekommen. Es handelt sich hier um acht Curipera-F1-Nachzuchten, die jetzt knapp zwei Jahre alt sind. An Beifischen sind noch ca. 100 Rote Neon, 10 Corydoras schwartzi sowie einige Antennenwelse im Aquarium.

Eine 3D-Rückwand und eine Mangrovenwurzel, die mit Anubias und Javafarnen bepflanzt ist, sorgen für eine gute Optik und bieten den Tieren Rückzugsmöglichkeiten. Die Pflanzen sind aus folgende Arten: Echinodorus bleheri, Echinodorus „Dschungelstar“, Echinodorus parviflorus „Nymphaea lotus“ grün, Crinum calamistratum und Eusteralis stellata. Auf der Wurzel sind außerdem folgende Arten befestigt: Microsorum pteropus - var. latifolius und Anubias barteri.
An
Technik ist ein Filterschacht mit zwei Bohrungen
für Ein- und Ablauf sowie eine Sicherheitsabschaltung eingebaut. Ein
Bio-Filter, der mit 12 Filterpatronen ausgestattet ist, befindet sich im
Unterschrank.
Das Wasser
wird beim Zurücklaufen ins Aquarium durch einen De Bary 28-Watt UV-Entkeimer
geleitet, der im Dauerbetrieb läuft.
Eine Dennerle CO2-Anlage und die Bodenheizung sorgt für guten Pflanzenwuchs.
Gesteuert wird alles über einen Profilux Plus II Computer von GHL. Die Beleuchtung ist getrennt dimmbar und besteht aus zwei Leuchtbalken á 2x 80 Watt, die aber nur mit 45% Leistung laufen. Eine tägliche Mittagspause von 13 bis 16 Uhr sowie ein Regentag je Woche bewirken, dass die Algen nicht zu stark wachsen. LED Morgenrot- und Mondlicht (GHL) sind ebenfalls vorhanden und werden durch den Computer gesteuert.
Des Weiteren wird der pH-, Redox- und Leitwert sowie die Temperatur über Elektroden gemessen und vom Computer geregelt. Die Werte liegen bei pH um 6,9, Redox um 415 mV, Leitwert um 170 µS/cm2, Temperatur zwischen 27,7 und 28,5 °C.
Wöchentlich
erfolgt ein Teilwasserwechsel von gut 60%. Das Wasser wird vorher aufbereitet
(mit Osmose / Vollentsalzer und Blockfilter) und in einem Fass gelagert,
belüftet und beheizt.
Besucherfoto Dezember 2009 / Januar 2010
von Thomas Ebinger, Leonberg
Diese prächtigen Diskus-Jungfische der Farbform "Red Pearl" gehen auf ein "Red Pearl"-Zuchtpaar des erfolgreichen früheren deutschen Züchters Siegfried Homann aus Schwalbach-Taunus zurück. Die Elterntiere dieser Fische sind noch original Homann-Nachzuchten, die in reiner Linie gehalten und vor einigen Jahren von mir übernommen wurden. Die hier abgebildeten Jungfische sind etwa fünf Monate alt. Ihre Farbentwicklung geht von einer gelblichen bis zu einer kirsch-roten Grundfärbung.
Im Bild zwei 60 x 60 cm große Würfel meiner Hälterungsanlage, zu der noch zwei weitere Becken mit den Maßen 120 x 60 x 60 cm und vier Zuchtwürfel der Größe 50 x 50 x 50 cm gehören. Der gesamte Wasserkreislauf dafür wird mit einem Mehrkammer-Zentralfilter von 120 x 40 x 50 cm Größe und zwei mit Siporax gefüllten Säulen (150 x 25 cm) versorgt. Weiterhin befindet sich im Hälterungskreislauf ein Osmosefilter mit 400 l Tagesleistung und ein 80-l-Konzentratbehälter (Nachfüllbehälter); damit kann ich in meinen Hälterungs-Aquarien einen Leitwert von etwa 200 MikroSiemens/cm einstellen und beibehalten.
Besucherfoto Februar 2009
von Christian Schulz, Gilching
Christian Schulz aus dem bayerischen Gilching erhielt im Jahr 2004 eine Gruppe von sieben braunen Alenquer-Wildfängen, aus denen sich im Laufe der Zeit zwei Paare bildeten. Einmal schwamm der Nachwuchs der beiden Paare sogar gleichzeitig im Becken, wie der Besitzer nach Rückkehr aus dem Urlaub erfreut feststellen konnte.
Im Bild eine Gruppe halbwüchsiger Zufalls-Nachzuchten (F1) eines dieser Paare in einem 300-l-Aufzuchtbecken. Die Jungfische waren zum Zeitpunkt dieses Fotos etwa 6 - 7 Monate alt. Zwei Wochen bevor dieses Bild entstand, schwamm die Nachzucht noch im großen Wohnzimmer-Gesellschaftsbecken zusammen mit den Elterntieren und den anderen adulten Diskusfischen, doch die Aufzuchtbedingungen waren dort nicht ideal. Foto: Christian Schulz.
Besucherfoto April/Mai 2008
von Volker Loos, Bürstadt
Das Besucherfoto der Monate April und Mai 2008 zeigt eine Gruppe von Zuchttieren der im Moment sehr aktuellen Farbform "Oriental Dream", aufgenommen in einem großen 800-l-Gesellschaftsbecken, in dem die Fische den Sommer über verbringen und auf ihren Einsatz im Herbst warten. Der Züchter Volker Loos berichtet in einem in der Juni-Ausgabe 2008 des DISKUS BRIEFs erscheinenden bebilderten Zuchtbericht, mit welchen Überraschungen mitunter zu rechnen ist, wenn man mit "Oriental Dream" züchtet.
Horst Köhler "verrät" bei dieser Gelegenheit, um was es sich bei dieser wohlklingenden Händlerbezeichnung eigentlich handelt.
Besucherfoto Februar/März 2008
von Ringo Tannenbaum, Glashütte
Sechs Diskusfische der beiden Farbvarianten Brillanttürkis und "Red Monk" pflegt Ringo Tannenbaum aus Glashütte in seinem bepflanzten 390-l-Aquarium, das er in seinem Artikel in DISKUS BRIEF 1/2008 mit dem Thema "Der Diskus - ein Anfänger- oder ein Problemfisch?" in einer Gesamtaufnahme vorstellt. Diese beiden einträchtig nebeneinander stehenden Diskusfische gehören zu den größeren der Gruppe. Der Brillanttürkis-Diskus war zum Zeitpunkt der Aufnahme etwa 17 cm groß und 2 1/2 Jahre alt, der "Red Monk" (links) mit 15 cm Größe und 2 Jahren etwas kleiner und jünger. Beleuchtet wird das Aquarium durch zwei Glo-Neonröhren.
Besucherfoto Dezember 2007/Januar 2008
von Peter Glunz, Brauweiler
Einige Diskus aus einer Gruppe von „Cuipéua-Wildfängen“ (so zumindest die Aussage des Exporteurs), die ich Ende Oktober 2007 in einer Größe von etwa 7 cm in einem Fachgeschäft in Düsseldorf gekauft habe. Ob es wirklich „Cuipéuas“ sind, vermag ich nicht sicher zu sagen, aber die Fische dürften meiner Meinung nach zumindest aus der weiteren Cuipéua-Region kommen. Die Tiere standen im Geschäft schon sehr gut und so gab es auch mit dem Umsetzen in ein bezugsfertiges 500-l-Becken keine Probleme. Ich füttere mein selbst gemachtes Futter (siehe DISKUS BRIEF 3/2004) sowie rote und schwarze Mückenlarven. Die Gruppe macht mir viel Freude und ich finde die orange Farbe sehr schön. Leider wird die Farbe nicht so bleiben, denn ein deutlicher Trend zum Rot ist nicht zu übersehen.
Heute (20.12.2007) sind die Diskusfische 9 bis 10 cm groß.
Besucherfoto Juli 2007
von Dr. Maik Jungnickel, Dürrwangen
Als Bild des Monats Juli 2007 haben wir uns für eine eindrucksvolle Digital-Aufnahme eines Diskus-Paares inmitten seines zahlreichen Nachwuchses aus der Zucht des Tierarztes Dr. Maik Jungnickel aus Dürrwangen entschieden; von ihm stammt auch das Bild selbst, das bereits im Sommer 2006 entstanden ist. Aus einem einzigen Gelege dieses F1-Zuchtpaares erzielte er etwa 400 Jungtiere, die er nach einiger Zeit auf fünf Becken verteilen musste. Man kann erahnen, was diese Fische, wenn sie die Größe eines 2-Euro-Geldstücks überschreiten, jeden Tag an Futter verschlingen und wie viel Wasserwechsel sie benötigen.
Im nächsten Monat ist in jedem Fall ein anderes Diskus-Motiv an der Reihe. Da gibt es so viele Möglichkeiten: Aquarien-Gesamtaufnahmen, Fisch-Gruppenaufnahmen, Einzelportraits usw. Eigentlich erstaunlich, dass unser Aufruf nach Bildern für unsere Website-Rubrik „Besucherfotos“ auf so wenig Resonanz stößt. Dabei sind die technischen Voraussetzungen für Bilder für diesen Zweck im Vergleich zu Fotos, die für den Druck im DISKUS BRIEF vorgesehen sind, wirklich sehr gering: Am wenigsten Aufwand haben wir mit Bildern in einer maximalen Größe von 1024 x 768 Pixel, einer Mindestauflösung von 75 dpi und einer Dateigröße von nicht mehr als 150 KB (siehe auch unseren Aufruf ganz unten). Die Bilddatei sollte jpg, gif oder png sein. Selbst die einfachste und billigste Digitalkamera schafft dies spielend. Natürlich sollte Ihr Foto nicht gerade durch einen Blitz in der Bildmitte verunstaltet oder unscharf sein, denn wir greifen in die Bildinformation nicht durch Bearbeitung oder Nachschärfen oder andere Techniken ein. Es müssen auch nicht gerade preisverdächtige Diskusfische sein, die wir unseren Besuchern vorstellen wollen, sondern einfach Diskusfische „aus dem täglichen Aquarianer-Leben“. Probieren Sie doch, Ihre Lieblinge zu fotografieren und schicken Sie uns das (gelungene) Ergebnis per Email info@diskusbrief.org zu. Bitte berücksichtigen Sie dabei, dass der gesamte Dateianhang einer Mail maximal nur 1 MB haben darf.
Besucherfoto Juni 2007
von Wolfgang Bastian aus Merxheim
Das Juni-Foto des Jahres 2007 schickte uns Wolfgang Bastian aus Merxheim, der sich nach eigener Aussage schon seit 30 Jahren mit Diskusfischen befasst. Abgebildet ist ein Rottürkis- Männchen mit einem Teil seiner etwa 100 Jungen, die am 23. April 2007 freigeschwommen waren. Die Aufnahme selbst, mit einer digitalen Kamera vom Typ Pentak DS gemacht, entstand drei Tage später (26. April). Zu diesem Zeitpunkt war das Männchen erst 13 Monate alt.
Die Zuchtanlage von Herrn Bastian umfasst etwa 1.000 Liter Wasser; er züchtet nur, wenn er „Lust und Laune und Zeit“ hat, ungefähr drei bis fünf Mal im Jahr. Im Moment pflegt er 26 erwachsene Diskusfische der Farbschläge „Red Monk“, Rottürkis, flächig-blau, Alenquer und „Leopard Red“.
